Kategorie: Ribbeck

Neue Schilder im Birnengarten

Gestern haben wir Post bekommen. Unsere neuen Schilder für den Birnengarten Ribbeck sind da! So erfährt man jetzt auch offline, das man im Cafe Ribbäcker einen Picknick-Korb reservieren kann und Havelwasser und andere Leckereien unter den Birnenbäumen geniessen kann. Morgen werden die Schilder dann Im Birnengarten in Ribbeck aufgestellt. Wir freuen uns!

Vorstellung des Baumpaten Imker Thomas Raabe

Für die einzelnen Birnbäume im Birnengarten Ribbeck haben Baumpaten aus unterschiedlichen Bereichen eine Patenschaft übernommen.
Heute möchten wir euch den Imker Thomas Raabe, Imker in Falkensee und Baumpate des Birnbaum der Sorte Madame Verté vorstellen. Film ab!

Herzlichen Dank an Ella Panther Filmworks!

Die ersten Birnen im Birnengarten Ribbeck

Gestern waren wir mal wieder Im Birnengarten. Inzwischen haben sich kleine Birnen an den Birnenbäumen gebildet.

Foto: Sandra Kugel

Im letzten Jahr sind diese aufgrund des späten Frost leider alle kaputt gegangen. Jetzt hoffen wir das es möglichst bald mal wieder regnet und uns in diesem Jahr nicht die Trockenheit die Birnenernte kaputt macht.
Wir haben das Gras zwischen den Bäumen bewußt hoch stehen lassen, nur die Wege zwischen den Bäumen sind gemäht. So geben wir vielen kleinen Insekten einen Lebensraum und es surrt und zirrpt gerade ganz wunderbar in unserem Birnengarten

Fotos: Sandra Kugel

 

Picknick im Birnengarten Ribbeck

Es ist soweit! Havelwasser und Café Ribbäcker ermöglichen Ihnen ein schönes Picknick im Birnengarten Ribbeck!

Ab sofort können Sie beim Cafe Ribbäcker einen Picknickkorb bestellen und im Birnengarten Ribbeck ein tolles Picknick geniessen und unter den Birnenbäumen entspannen. Neben einer Picknickdecke erhalten Sie einen schönen Picknickkorb mit tollen Leckereien und natürlich einer Flasche „Havelwasser“.
Reservieren können Sie den Picknickkorb bei Björn Dreidax vom Café Ribbäcker unter 0172 7708056.

Eine Beschreibung wie Sie mit dem Fahrrad nach Ribbeck kommen, finden Sie hier.

Zweiter Tag der Birne

Am 22. April 2018 war es soweit: der zweite „Tag der Birne“ fand im Birnengarten Ribbeck im Havelland statt.

Bei schönstem Sonnenschein konnten ca 60 Gäste ein großes Picknick im Birnengarten genießen. Viele waren unserem Aufruf gefolgt und kamen mit dem Fahrrad nach Ribbeck.

Hier ein paar Eindrücke vom zweiten „Tag der Birne“ in Ribbeck.

Vielen Dank an alle Helfer und Unterstützer, die dieses Fest erst möglich gemacht haben:

 

Fotos: Sandra Kugel

 

Erster Tag der Birne

Am 23.04.2017 wurde der erste „Tag der Birne“ ausgerufen. Unter der Schirmherrschaft von Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) rief Rafael Kugel den ersten „Tag der Birne“ ins Leben. Der „Tag der Birne“ findet zukünftig jährlich am 4. Sonntag im April statt, während der Blütezeit der Birne.

Gemeinsam haben Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD), der Landrat des Landkreises Havelland Roger Lewandowski (CDU) und Rafael Kugel den Birnengarten Ribbeck offiziell eröffnet, indem sie symbolisch ein Band zur Eröffung durchschnitten.

Der Landrat des Landkreises Havelland, Roger Lewandowski, hat eine Patenschaft für einen Birnbaum übernommen, ebenso das Schloss Ribbeck, der Tourismusverband Havelland, der Heimatverein Ribbeck, die Kirchengemeinde Ribbeck, die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V. sowie 16 weitere Paten, die sich für den Birnengarten und die Birne stark machen.

Zur Eröffnung des Gartens gab es Leckereien von den Paten der Birnbäume zu Essen und zu trinken. So konnte man von den Gebrüder Stefan und Matthias Eggert ein Gericht mit Birne, Dill, Salsa, geschmorten Ochsenbäckchen, knusprigen Kartoffeln und Sellerie kosten, vom Ribbäcker aus Ribbeck Björn Dreidax gab es Quiche Lorraine, verfeinert mit Birne sowie selbstgebackenes Brot aus dem Holzofen, vom Meisterbäcker und Konditor Ingo Möhring aus Rathenow gab es eine hervorragende Birnentorte und Schnittchen mit Camembert und Birnen-Fruchtaufstrich, original aus dem Birnengarten Ribbeck. Zu trinken gab es feinste Säfte von RatioDrink zum Selbermischen, „Havelwasser“, ein neues Getränk aus Birnensaft und Wein, sowie einen feinsten Likör aus Birne und Wein, die „Eierbirne“.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Havelländische Folk-Band „Jacks Friends“. Der Imker Thomas Raabe beantwortete interessierten Besuchern alle Fragen rund um die Bienen. Im Birnengarten Ribbeck stehen während der Birnenblüte zwei Bienenvölker, die die Birnenbäume bestäuben und für leckeren Honig sorgen. Es waren auch zwei Lämmer aus der Schafherde von Schäfer Helmut Biermann aus Berge auf der Streuobswiese, die auch von den Kindern gestreichelt werden konnten. Zudem konnte man sich von einer Schnellzeichnerin portraitieren lassen und die Bilder am Ende mit nach Hause nehmen.

Weitere Paten der Birnbäume haben mit aller Kraft zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen, insbesondere der Moderator Henning Harfst, der Fotograf Ralph Pache sowie Bärbel und René Kosel.

Ebenfalls Patenschaften übernommen haben Peter Eich, Julian F. M. Stöckel, Emil Underberg und Christian Wolf.

Fotos: Ralph Pache

Die Streuobstwiese – Bienen, Schafe und Birnen

Birnengarten Ribbeck

Der Birnengarten Ribbeck ist eine klassische Streuobstwiese. Auf der Streuobstwiese stehen die (Birn)bäume so weit auseinander, dass zur Bestäubung der Bienenflug unbedingt notwendig ist.

Eine Streuobstwiese wird in zwei „Etagen“ eingeteilt. Der obere Teil, in dem das Obst wächst, und der untere Teil, das Grasland. Beide „Etagen“ der Streuobstwiese müssen entsprechend gepflegt werden und funktionieren nur im Zusammenspiel mit Tieren und Insekten.

Die „obere Etage“ einer Streuobstwiese bildet die Baumkrone mit der Obsternte und dem Honig der Bienen. Die „untere Etage“ der Streuobstwiese bildet das Gras, auf dem Schafe, Enten, Hühner oder auch Ziegen gehalten werden können. Die „Ernte“ ist die Wolle der Schafe, das Grünfutter für die Tiere, die Milch der Tiere, die Eier und die Federn des Geflügels sowie z.B. das Fleisch der Tiere.

Um für den Birnengarten Ribbeck die richtigen Partner zu finden, habe ich mich für morgen mit einem Imker aus Falkensee und einem Schäfer aus dem Nachbarort Berge im Birnengarten Ribbeck verabredet. Wir wollen dort die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit besprechen. Ich bin schon sehr gespannt. Es geht voran!

Herzliche Grüße

Euer Rafael Kugel

Der Birnengarten in Ribbeck – jetzt gehts los!

Im Herbst 2016 konnte ich den Birnengarten in Ribbeck übernehmen. Nun steht das Frühjahr vor der Türe und wir sind fleissig dabei zu planen, wie wir den Birnengarten wieder instand setzen können.

Als erstes steht eine Bestandsaufnahme vor Ort in Ribbeck an. Diese werden wir diese Woche machen und davon berichten 🙂

Grundsätzlich ist zu überlegen, wie der Birnengarten zukünftig aussehen soll und welche Funktion er in Ribbeck haben soll. Der Birnengarten ist als klassische Streuobstwiese angelegt. Die Bäume sind im Raster von ca. 10 Metern gepflanzt. Durch den Birnengarten führen Wege, über die man zu jedem Baum gelangen kann. Die Wege sollen zukünftig regelmäßig gemäht werden. Das Gras dazwischen soll mehrmals im Jahr geschnitten werden bzw. von Schafen beweidet werden.

Der Birnengarten soll als Streubstwiese erhalten und gepflegt werden. An jedem Baum sollen Informationen über die Sorte etc. verfügbar sein. Die Kommunikation soll durch erweiterte Informationen hier über diese Internetseite ergänzt werden. Der Birnengarten soll den Besuchern von Ribbeck folgende Themen näher bringen:

  • Vielfalt der Birnensorten
  • Geschichte des Birnenanbaus
  • traditionelle Anbauweise auf Streuobstwiesen
  • Vielfalt der Birnenprodukte
  • kulturelle Bedeutung der Birne

Zudem soll der Birnengarten als Ort für Veranstaltungen, Picknicks oder einfach nur zum Verweilen und Ausruhen da sein.

Um den Birnengarten entsprechend sach- und fachgerecht instand zu setzen und zu pflegen, benötigen wir einen Sanierungsplan sowie einen Pflegeplan. Diese werden wir in der kommenden Zeit herstellen.

Ich freue mich sehr auf diese tolle Aufgabe und freue mich über Kommentare, Anregungen und Diskussionen rund um dieses Thema hier auf dieser Website.

Herzliche Grüße

Rafael Kugel

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24. Oberösterreicher Weinbirne

Von wo stammt sie?
Die Oberösterreicher Weinbirne stammt ursprünglich aus Kärnten. Erstmals vorgestellt wurde sie 1888 bei der Reichsausstellung in Österreich und im Anschluss stark verbreitet. Hauptsächlich wird sie in Österreich, Süddeutschland und in der Schweiz angebaut. Sie ist auch unter den Namen „Kärntner Speckbirne“, „Zitronengelbe Mostbirne“ oder kurz „Oberösterreicher“ bekannt und gehört zu den Mostbirnen. Überwiegend im Streuobstanbau prägt die Oberösterreicher Weinbirne die Landschaft.

Wie schaut sie aus?
Die Früchte sind groß und kreiselförmig. Die glatte Schale ist bei Reife grün bis zitronengelb, ohne eine Deckfarbe und ist mit zahlreiche Lentizellen übersät. Der Fruchstiel ist lang, holzig und halbseitig grün in ausgeprägter Vertiefung. Der Kelch ist offen und in einer mitteltiefen Grube versteckt. Schmale Blättchen ragen heraus, die alle an der Basis miteinander verwachsen sind. Das gelblichweiße, grobzellige Fruchtfleisch schmeckt sehr süß, mit einer Weinnote.

Besondere Baumeigenschaften?
Diese Birnenbaumsorte hat einen starken Wuchs und bildet in der Jugend eine breite pyramidale Krone. Im Vergleich zu anderen Baumarten, wird diese Sorte nicht sehr alt (bis 100-150 Jahre). An den kräftigen Ästen hängen die grau-grünen, filzigen Jahrestriebe. Die Laubblätter sind rund mit gesägtem Blattrand. Sie stellt keine großen Ansprüche an die Lage oder den Boden, jedoch ist der Ertrag an vielen Standorten eher unbefriedigend. Die Sorte eignet sich nicht als Befruchter und der Baum ist stark anfällig für Feuerbrand. Die Blüten fangen bereits im früher Alter an zu blühen und entwickeln eine auffallend große und wildlederartige Knospe. Jedoch sind auch diese stark Witterungsanfällig.

Wann wird sie geerntet und wie lange lässt sie sich lagern?
Reif ist die Frucht Mitte Oktober, wo sie dann auch gleich gepflückt wird. Lagert man die Birne gut, so hält sie sich bis Ende November. Der Frischverzehr ist natürlich am meisten zu empfehlen, jedoch kann die Birne auch sehr gut weiterverarbeitet werden.

***** Und nicht zu vergessen! MERRY CHRISTMAS ! *****

Bild von:
Von Wamito – Eigenes Werk, Gemeinfrei, wikimedia.org