13. Williams Christbirne

Woher kommt sie?
Der älteste Nachweis dieser Birnensorte reicht bis nach England 1770 zurück. Sie wurde nach dem Baumschüler Williams benannt, der nicht nur im Garten sich sehr fleißig zeigte. William war sehr engagiert in der Kirche und so bekam die Birne den Beinamen „Guter Christ“.

Wie schaut die Birnensorte aus?
Die Birne an sich ist mittelgroß, gedrungen birnen- bis glockenförmig und ihr Fruchtfleisch ist fein schmelzend mit einem sehr charakteristischen Geschmack. Ihre Schale ist gelb-grün gefärbt und auf der Sonnenseite leicht orange. Um den Kelch herum tritt oft eine Berostung auf. Diese Birnensorte ist diploid, das heißt sie braucht eine andere Sorte zur Befruchtung. In Frage kommen da die Konferenzbirne, die Gellerts Butterbirne und Clapps Liebling.

Irgendwelche besondere Baumeigenschaften?

Die Birnenbaumsorte wächst mittelstark und bildet einen pyramidale, sparrige Krone. Die Blätter sind relativ groß, am Rand schwach gesägt und aufwärts gebogen. Auffällig bei dieser Birnensorte ist, dass selbst die jungen Bäume bereits sehr früh Früchte tragen.

Wann kann ich die Birne genießen und wozu kann ich sie verwenden?
Geerntet wird sie ca. Ende August und die Genussreife tritt dann etwa Mitte September ein. Sie ist als Tafelost, Konserve und zur Herstellung von Ostbrand und Likör sehr gut geeignet.

Foto von:
Von –Atamari 22:41, 13 August 2005 (UTC) – selbst fotografiert am 13. August 2005, CC BY-SA 3.0, .wikimedia.org

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